Titelbild Newsletter Haus im Park

Newsletter 03-26 Herbst

Freuen wir uns auf einen goldenen Herbst

Der goldene Herbst bezeichnet die besonders schöne Herbstphase mit leuchtenden Laubfarben, mildem Wetter und goldenem Licht, die typischerweise im Oktober auftritt.

Haus im Park – ein Pflegeheim mit Ausstrahlung und positiven Rückmeldungen

  • Am 19.08.2026 und 03.09.2026 fand unser traditioneller Personalanlass statt. An zwei schönen Sommerabenden konnten wir bei einem feinen Nachtessen die Gemeinschaft pflegen und die Unterhaltung mit dem Theaterstück ,,Robin Hood’’ der Schlossspiele Falkenstein in Niedergösgen geniessen. Der Anlass hat alle begeistert.
  • Das Haus im Park ist bekannt als gute Adresse für die Aus- und Fortbildung: Ausbildungsstart 03. August 2026: Eine Person ist gestartet mit der Ausbildung AGS (Assistent/in Gesundheit und Soziales) und zwei Personen mit der Ausbildung zur Fachfrau/Fachmann Gesundheit – FAGE (2 Jahre). Dies nach der Ausbildung zur AGS.
    Zwei weitere Personen sind gestartet mit der Nachholbildung FAGE (2 Jahre) für Erwachsene und eine weitere Person mit der Ausbildung FAGE die drei Jahre dauert. Zwei Mitarbeiterinnen absolvieren ein einjähriges Praktikum in der Pflege und sind mindestens einen Tag pro Woche in der Schule (Allgemein Bildung). Im November startet ein Mitarbeiter mit der HF-Ausbildung (Diplom höhere Fachschule) zum Pflegefachmann.
  • Jedes Jahr haben wir Auszubildende (2026 sind es drei Personen) von der «SoH» Solothurner Spitäler AG für einen sechsmonatigen Austausch. Der Start war ebenfalls am 03. August. Drei Mitarbeiterinnen vom Haus im Park, in der Ausbildung FAGE, sind jetzt zur Ausbildung im Spital Olten. Ein interessanter Austausch der sinnvoll ist und sehr geschätzt wird.
  • Im Monat Juni hat die Firma Brunner Arbeitsanalysen das Haus besucht. Der Bericht von der Analyse unserer Tätigkeiten ist eingetroffen. Wir haben ein erfreulich positives Feedback erhalten. Die Arbeitsanalyse zeigt auch auf, dass wir gut unterwegs sind. Das fortwährende Thema ist die Strukturzeit. An diesem Thema arbeiten wir immer wieder. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Pflegeleistung der Einstufung entspricht.

Positive Zusammenfassung: Wir freuen uns!

  • Ein sehr beherzt geführter Betrieb, der zu Allen gut schaut
  • Ein beeindruckend sympathischer, sorgsamer und offener Betrieb
  • Ein sehr engagierter Betrieb mit sehr ansprechbarer Führung
  • Ein Betrieb mit sehr respektvollem und zugewandtem Umgang mit Allen
  • Ein Betrieb, der viel Abwechslung und Aktivierung bietet
  • Ein Betrieb mit einer insgesamt ausgewogenen Hotellerie und Verwaltung (Verwaltung sehr effizient)
  • Ein Ort, wo man gerne hingeht und sich aufhält!

Förderverein Haus im Park

Ein interessanter Anlass für die Bevölkerung: Gerontopsychiatrie – wenn die psychische Gesundheit im Alter in den Fokus rückt

Nach dem grossen Erfolg des letztjährigen Herbstanlasses, lädt der Förderverein Haus im Park am Donnerstag, 8. Oktober 2026, 18.30 Uhr, erneut zu einem öffentlichen Informationsabend nach Schönenwerd ein. In diesem Jahr steht das Thema «Gerontopsychiatrie» im Mittelpunkt.

Der erste Herbstanlass des Fördervereins im vergangenen Jahr stiess auf ausserordentlich grosses Interesse. Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher kamen ins Haus im Park, um sich über Demenz und Palliative Care zu informieren. Die zahlreichen Fragen und die rege genutzte Podiumsdiskussion machten deutlich, wie gross das Bedürfnis nach verständlichen Fachinformationen und persönlichem Austausch zu gesundheitlichen Themen im Alter ist.

An diesen erfolgreichen Abend knüpft der Förderverein nun an. Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, von 18:30 bis 20:30 Uhr richtet sich der Blick auf die Gerontopsychiatrie und damit auf die psychische Gesundheit älterer Menschen. Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter stellen Betroffene, Angehörige und Fachpersonen oftmals vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig bestehen viele Unsicherheiten:

  • Wie können Veränderungen wahrgenommen und eingeordnet werden?
  • Was hilft im Umgang mit psychischen Belastungen im Alter?
  • Und welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Betroffene und ihr Umfeld?

Dr.med. Nathalie Mayor und Dr.med. Moritz Strickler (beide Kantonsspital Olten) werden mit zwei Fachvorträgen Einblick in das Thema geben und Wissen verständlich und praxisnah vermitteln. Im Anschluss kommen die Referierenden im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit dem Publikum ins Gespräch. Dabei besteht ausdrücklich Gelegenheit, eigene Fragen einzubringen.
Der Abend beginnt um 18:30 Uhr, Einlass ist ab 18:00 Uhr. Nach den Vorträgen und der Podiumsdiskussion lädt der Förderverein ab 20:00 Uhr zu einem gemeinsamen Apéro ein.

Mit dem Herbstanlass möchte das Haus im Park seine Rolle als regional verankertes Kompetenzzentrum weiter stärken. Das Gesundheitswissen unserer Institution soll auch den Angehörigen, Interessierten und der Bevölkerung zugänglich gemacht werden.

  • Datum: Donnerstag, 8. Oktober 2026
  • Zeit: 18:30–20:30 Uhr
  • Ort: Mehrzwecksaal Haus im Park, Schönenwerd
  • Thema: Gerontopsychiatrie (Alterspsychiatrie)
  • Kosten: CHF 10.00 pro Person inklusive Apéro
  • Anmeldung: bitte bis spätestens 1. Oktober 2026 per E-Mail: foerderverein@hausimpark.ch oder telefonisch 062 858 43 00. Bitte inklusive Angabe der Teilnehmerzahl. Merci.

Informationen vom Verwaltungsrat Haus im Park AG

Komplexe Situation was den Erweiterungsbau anbelangt

Der Verwaltungsrat der «Haus im Park AG» hat die AREA Assets AG (AREA) anfangs Februar 2026 mit der Erstellung des Business Case «Erweiterungsbau Haus im Park AG» beauftragt. Dies nachdem die Pläne für einen Erweiterungsbau zwischen dem heutigen Pflegeheim und der Alterssiedlung wegen diversen Einschränkungen zurückgestellt wurde.

Im Zentrum stand dabei eine Machbarkeitsstudie für einen Erweiterungsbau westlich des heutigen Pflegeheimes. Im Juli wurde AREA vom Verwaltungsrat mit weiteren Abklärungen beauftragt. Dabei standen Fragen von öffentlich-rechtlichen sowie privatrechtlichen Beschränkungen im Vordergrund. Die ernüchternden Resultate der Abklärungen zeigen ein sehr komplexes Bild von Einschränkungen, die ein rasches und zielgerichtetes Umsetzen im Park-Areal in Frage stellt.

Der Verwaltungsrat ist sich dieser Herausforderung bewusst und hat an seiner letzten Sitzung entschieden, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die bis Ende Jahr 2026 Gespräche (auch mit der Einwohnergemeinde Schönenwerd) führen soll. Ohne klare Absprachen und Zugeständnissen ist einerseits die Wirtschaftlichkeit sowie andererseits die heutige Strategieplanung (mit dem Erweiterungsbau) für die Zukunft des Pflegeheims «Haus im Park» in Frage gestellt. Es ist dem VR bewusst: Ohne die Möglichkeit eines Erweiterungsbaus wird man sich strategisch neue Ziele setzen und neu ausrichten müssen.

In der Arbeitsgruppe für die weiteren Gespräche sind die folgenden Personen vom VR bestimmt worden: Chris Duisberg (Firma AREA Assets AG), Markus Hunn, Geschäftsleiter, Matthias Suter, Christian Käser und Felix Hug vom Verwaltungsrat.

Da sich die Planung und Umsetzung eines Erweiterungsbaus verzögert, ist eine weitere Aufschiebung der Strangsanierung (Wasser, Abwasser) im jetzigen Gebäude nicht mehr sinnvoll. Diese Planung soll unabhängig des Erweiterungsbaus mit Priorität weitergeführt werden.

„Der Herbst ist immer unsre beste Zeit.“

Johann Wolfgang von Goethe

Geniessen wir den goldenen Herbst und freuen uns auf interessante Begegnungen und gute Gespräche. Entweder im Haus im Park oder im wunderschönen Park unseres Pflegeheimes!

Herzliche Grüsse

Richard Marty, Präsident Verwaltungsrat

Felix Hug, Präsident Förderverein

Markus Hunn, Leitung Haus im Park

Swenja Nicolò, Leitung Pflege

Erika Busse, Leitung Personal


Ein interessanter und lesenswerter Beitrag unserer Leitung Pflege Swenja Nicolò

Stimmen hören – verstehen, statt vorschnell zu bewerten!

  • Wie begleiten wir Menschen, die Stimmen hören?
  • Was bedeutet diese Erfahrung für die Betroffenen?
  • Und wie können Pflegefachpersonen Sicherheit geben, ohne die individuelle Wahrnehmung eines Menschen vorschnell zu pathologisieren oder ihr zu widersprechen?

Diesen Fragen widmete sich ein Fachvortrag im Rahmen der Strategie «Pflege im Haus im Park».

Dafür durften wir Prof. Dr. Christian Burr bei uns begrüssen, einen ausgewiesenen Experten für psychiatrische Pflege, Recovery und insbesondere für die Beratung und Unterstützung von Menschen, die Stimmen hören. Gerade für die Langzeitpflege ist dieses Wissen hochrelevant.

Unsere Bewohner* innen werden älter, ihre Versorgungssituationen aber auch komplexer. Psychiatrische Erkrankungen, Demenz biografische Belastungen, Suchterkrankungen und somatische Multimorbidität begegnen uns zunehmend gleichzeitig. Damit steigen auch die Anforderungen an die fachliche Einschätzung und Handlungssicherheit unserer Mitarbeitenden.

Stimmenhören bedeutet dabei nicht automatisch, dass wir die Erfahrung möglichst schnell ,,beseitigen“ müssen. Entscheidend ist zunächst zu verstehen:

  • Wie erlebt der Mensch selbst seine Stimmen?
  • Sind sie belastend?
  • Welche Bedeutung haben sie?
  • Was hilft im Umgang damit?

Genau hier sind Recovery-orientierte Ansätze besonders wertvoll: nicht nur das Symptom steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch, seine Erfahrung, seine Ressourcen und sein individueller Umgang damit.

Für unsere Strategie Pflege 2026-2027 sind solche Fachinputs deshalb weit mehr als klassische Fortbildungen. Wir möchten psychiatrisches Fachwissen systematisch in der Langzeitpflege verankern, Unsicherheiten reduzieren und unsere Mitarbeitenden darin stärken, auch in komplexen Situationen professionell und personenzentriert handeln zu können.

Denn gute gerontopsychiatrische Versorgung beginnt für mich nicht erst dann, wenn eine psychiatrische Klinik benötigt wird. Sie beginnt dort, wo Menschen leben und wo Pflege ihnen täglich begegnet.

Herzlichen Dank an Prof. Dr. Christian Burr für den spannenden Fachinput die wissenschaftlichen Perspektiven und den praxisnahen Austausch mit unserem Team. Und vielen Dank an unsere Mitarbeitenden für die Offenheit, sich auch mit herausfordernden Themen auseinanderzusetzen und gemeinsam die Pflege weiterzuentwickeln.

Swenja Nicolo Leitung Pflege

Swenja Nicolò

Leitung Pflege